Otto Mauer Fonds - Projektförderung

Der Otto Mauer Fonds fördert laufend künstlerische und kulturelle Projekte, in denen eine Begegnung zwischen Kunst, Kirche und Wissenschaft stattfindet und die dem Stiftungsweck entsprechen. Speziell auf den Gebieten der bildenden Kunst, Bestrebungen der Erziehung und Erwachsenenbildung, der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und anderer kultureller Initiativen werden einzelne Projekte vom Otto Mauer Fonds finanziell unterstützt.

Einreichungen sind jederzeit möglich.
Projektanträge werden wieder in der nächsten Vorstandssitzung (Anfang Juli 2017) behandelt, und müssen dafür bis 20. Juni in unserem Büro im Otto Mauer Zentrum (Währinger Str. 2-4, 1090 Wien) eingelangt sein.

Eine weitere Vorstandssitzung findet im Herbst 2017 statt.

Um einen Projektantrag zu stellen, senden Sie bitte das ausgefüllte Antragsformular doc mit entsprechenden Beilagen an untenstehende Adresse.

Die Richtlinien zur Projektförderung geben Auskunft, welche Projekte für finanzielle Unterstützung durch den Otto Mauer Fonds in Frage kommen. Die Entscheidung obliegt dem Vorstand. Richtlinien Projektförderung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Wolfgang Deutsch BA, Geschäftsführer
Otto Mauer Zentrum
Währinger Straße 2-4
1090 Wien
Telefon (+43-1) 51552-5103

Projektförderung 2016

Neben der jährlichen Vergabe des Msgr. Otto Mauer Preises fließt der weitaus größte Teil der Mittel des Otto Mauer Fonds in Projektförderungen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Theater, Wissenschaft, Erziehung und Erwachsenenbildung. 2016 wurden u.a. folgende Projekte vom Otto Mauer Fonds unterstützt:

Für ihre Publikationen erhalten Roland Maurmair („Mein erstes Spurenbuch“) und Markus Hiesleitner („drüber hinaus“) finanzielle Unterstützung durch den Otto Mauer Fonds, ebenso Tatiana Lecomte („Tatiana Lecomte 6/3/13 – 8/29/13“) für ihr Künstlerbuch.

Im Bereich Film förderte der Otto Mauer Fonds 2016 Thomas Welte („Vive La Mort“) in der Erstellung eines Spielfilms über den Vorarlberger Wehrmachtsdesserteur Paul Gmeiner, den Experimentalfilm „Thurm von Erz“ von Claudia Larcher, Ovidiu Antons Dokumentarfilm über die gegensätzlichen Geschichten zweier rumänischer Straßenhunde („How I miss Bucharest or The Journey of a Dog’s Life“), sowie Oliver Resslers Filmprojekt „Everything’s coming together while everything’s falling apart“ über den politischen Kampf der aktuellen Klimabewegung. Bernadette Anzengruber erhielt für ihre multimediale Arbeit „Family Reconstruction Portraits“ finanzielle Unterstützung.

Eine Förderung erhielten weiters: Jakob Schieche („Steroids“) für seine Ausstellungsintervention in einem Waldstück in Haag im Hausruck, wie die Wanderausstellung „Coupé International VOL. THREE“ vom Verein Coupé International.

Für den „Steirischen Herbst“ wurde die Installation „Dies ist mein Blut“ von Kiluanji Kia Henda teilfinanziert, bei der als Reaktion auf neue Grenzzäune in der steirisch-slowenischen Grenzregion eine Installation aus 1800 blutroten Weinbergpfählen erstellt wurde.

Im Bereich der Integration förderte der Otto Mauer Fonds das internationale Kulturfestival „sicht:wechsel 2016“ vom Verein integrative Kulturarbeit, bei dem heuer in Linz zum bereits vierten Mal Arbeiten von KünstlerInnen mit Beeinträchtigung gezeigt wurden, das Projekt „TABĀDUL“ von Pia Razenberger, die interaktive Multimedia-Installation „ENTDECKE DEIN LICHT“ von Circus Lumineszenz, die sich insbesondere an Kinder mit Integrationshintergrund richtete, und die Sozialprojekte „Haus meiner Träume“ von Veronika Platz, sowie „Kreativ am Werk“, aktuell mit der Theaterproduktion „DE PROFUNDIS“ von Christian Suchy.

Für ihre nächsten Projekte konnten dem Otto Mauer Preisträger Manfred Erjautz („Die Rotation einer Weltanschauung/Bewegtes Fixum“), Robert Jelinek („Der Konterfei“) und Maria Elena Rodríguez („FLOWERS OF EVIL“) Zusagen gemacht werden; ebenso Victoria Coeln für ihre kommende Installation im Wiener Stephansdom „VERHÜLLUNG | LEBENSZEIT“.

Im wissenschaftlichen Bereich wurden im Jahr 2016 die interdisziplinäre Sommerakademie zum Thema „Zufall“ des Österreichischen Studienförderungswerks PRO SCIENTIA, sowie die Gesprächswoche des Forums St. Stephan „Normen und Werte“ gefördert. Weiters gab es eine Zusage für die Erstellung eines Online-Tagungsbandes zum Symposium „Die Gläserne Gesellschaft“.

Die einzelnen Projekte wurden mit 500 bis 10.000 Euro teilfinanziert.

Projektförderungen 2015

Neben der jährlichen Vergabe des Msgr. Otto Mauer Preises fließt der weitaus größte Teil der Mittel des Otto Mauer Fonds in Projektförderungen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Theater, Wissenschaft, Erziehung und Erwachsenenbildung. 2015 wurden u.a. folgende Projekte vom Otto Mauer Fonds unterstützt:

Für ihre Publikationen erhielten Birgit Knoechl („Aspects of growth“), Hans-Jürgen Poetz („see trau’n“), Werner Reiss („Die Gespräche der Stipendiaten“) und die Msgr. Otto Mauer Preisträgerin Aglaia Konrad („La Scala“) finanzielle Unterstützung durch den Otto Mauer Fonds, ebenso Klaus Mosettig („Withdrawal“), Viktoria Tremmel („Aktive Stagnation“) und Anna Mitterer („La Chambre d’Ortolan“) für ihre KünstlerInnenbücher.

Im Bereich Film förderte der Otto Mauer Fonds 2015 Cana Bilir-Meier in der Erstellung eines Dokumentarfilms als Auseinandersetzung mit der Geschichte der Zensur in der Kunst anhand des Filmes „Yorgun Savaşçi“, den experimentellen Essayfilm „Mutter von Mutter“ von Amina Handke, den Puppenanimationsfilm „Who’s that bird?“ von Manuela Molin, Ruth Kaaserers Filmprojekt „Gwendolyn“ über eine Gewichtheberin Mitte 60 und die Mehrkanal-Videoinstallation „Auroville. City of Future“ von Heidrun Holzfeind sowie die dokumentarische Videoinstallation „Athens‘ Solidarity“ zur Lage des Gesundheitssystems in Griechenland von Bernhard Hetzenauer. Carola Dertnig erhielt eine Förderzusage für das Videoprojekt „We don’t need your education – Hey! Teacher! Leave those kids alone!“, das sich mit den Themen Bildung und Erziehung auseinander setzt.

Der Otto Mauer Fonds förderte Gerlinde Miesenböck mit ihrem Fotografieprojekt „botanica“, das die Beziehung zwischen Mensch und Natur im häuslichen Bereich thematisiert.

Für die Eröffnung des Dom Museum Wien wurde die Filminstallation zu Monsignore Otto Mauer „Was Kunst überhaupt sei…“ von Isa Rosenberger teilfinanziert.

„Flat1“, ein freier Kunstraum in Wien, wurde in den Gruppenausstellungen zum Jahresthema „Subversion“ ebenso unterstützt, wie ein Ausstellungsprojekt zu Migration und translokalen Fluchtbewegungen“ von Roland Schöny im Ausstellungs- und Projektraum FJK3 sowie die derzeit laufende Ausstellung „Schicksal.Mensch. Christliche Gemälde von Hans Wulz“ im Curhaus in Wien.

Im Bereich der Integration förderte der Otto Mauer Fonds das Projekt „Reißverschluss. Weil wir uns nicht verschließen!“, der youngCaritas, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung in die Modewelt zu inkludieren, und das Sozialprojekt „Kreativ am Werk“, aktuell mit der Theaterproduktion „SchonZeit“ von Christian Suchy.

Im wissenschaftlichen Bereich wurden im Jahr 2015 die Symposien „Die Gläserne Gesellschaft“ zum Thema der Überwachung, „Das autonome Subjekt?“ über aktuelle Neuro-Enhancement-Debatten sowie die Gesprächswoche des Forums St. Stephan „Junge Forschung und ihre gesellschaftliche Relevanz“ und die interdisziplinäre Sommerakademie zum Thema „Modelle“ des Österreichischen Studienförderungswerks PRO SCIENTIA gefördert.

Die einzelnen Projekte wurden mit 500 bis 10.000 Euro teilfinanziert.

Projektförderungen 2014

Neben der jährlichen Vergabe des Msgr. Otto Mauer Preises fließt der weitaus größte Teil der Mittel des Otto Mauer Fonds in Projektförderungen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Theater, Wissenschaft, Erziehung und Erwachsenenbildung. 2014 wurden u.a. folgende Projekte von Otto Mauer Fonds unterstützt:

Für ihre Publikationen erhielten Jun Yang („The Monograph Project“), Sofie Thorsen, Franz Thalmair („This Page Intentionally Left Blank“), Sylvia Eckermann (Werkkatalog „Algorithmisiert“) und Werner Reiss („Neue Legenden in biblischer Handschrift“) finanzielle Unterstützung durch den Otto Mauer Fonds.

Die Ausstellung „The Space between Concepts and Realisations“ von Lilo Nein wurde ebenso gefördert wie die Performance „Über Gänge“ von Teresa Leonhardmair zur Aschermittwochfeier mit KünstlerInnen und Künstlern im Sacellum (Salzburg) und die Veranstaltungsreihe „Arche am Grundlsee“.

Im „Empowerment mit Randgruppen“ unterstützte der Otto Mauer Fonds die *„Kreativ am Werk“*- Produktion „Doschnfeidl und Nochdigoi und Nochdigoi und Doschnfeidl“ mit Christian Suchy.

Die Msgr. Otto Mauer Preisträgerin Katrina Daschner wird in ihrem aktuellen Filmprojekt unterstützt sowie Catherine Ludwig mit ihrer audio-visuellen Arbeit „An was glauben Sie? A-MEN“ zu Amerikanischen Kirchen.

Für ihre nächsten Projekte konnten Susanne Schuda, Thomas Hörl, Kay Walkowiak, Alfredo Barsuglia und Michael Poetschko Zusagen gemacht werden. Steinbrener/Dempf erhalten für die Installation „To be in Limbo“ in der Wiener Jesuitenkirche finanzielle Unterstützung.

Der Otto Mauer Fonds unterstützt das Afro-Asiatische Institut in Wien bei dem Projekt „Interreligiöser-Interkultureller Salon“, das sich in zwei Veranstaltungsreihen, „Die Kunst als Ausdrucksform religiöser Erfahrung“ (Sommersemester 2014) und „Gesellschaftliches Engagement aus dem Glauben“ (Wintersemester 2014/15) gliedert.

Im wissenschaftlichen Bereich wurden im Jahr 2014 die Tagung „Vermisst. Worüber Kriegsdenkmäler schweigen“ zum Täter- und Opfergedenken in Oberösterreich, die Gesprächswoche des Forums St. Stephan „Wege und Irrwege“ sowie die interdisziplinäre Sommerakademie zum Thema „WahnSinn“ des Österreichischen Studienförderungswerks PRO SCIENTIA gefördert.

Die einzelnen Projekte wurden mit 500 bis 10.000 Euro teilfinanziert.

Projektförderungen 2013

Neben der jährlichen Vergabe des Msgr. Otto Mauer Preises fließt der weitaus größte Teil der Mittel des Otto Mauer Fonds in Projektförderungen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Theater, Wissenschaft, Erziehung und Erwachsenenbildung. 2013 wurden u.a. folgende Projekte von Otto Mauer Fonds unterstützt:

Für ihre Publikationen erhielten Kozek Hörlonski („Crisscross oder Langzeitstabilität durch regelmäßig Nullpunkteinstellung“), Werner Feiersinger („Chandigarh 2013“), Sascha Reichstein („Daily Production“), Doris Krüger & Walter Pardeller („Aesthetic Basic Chronicle Vol.1“) und Maria Hahnenkamp eine finanzielle Unterstützung durch den Otto Mauer Fonds, ebenso das Buch „Agenda Menschenrechte. Notizen zum politischen Prozeß“ mit Zeichnungen von Bogdan Bogdanovic.

Der Otto Mauer Fonds beteiligt sich finanziell an den Filmprojekten von Oliver Ressler (Arbeitstitel „Plünderung“), Marlies Pöschl, die in ihrem Kurzfilm „Simili“ Fragen nach der Herstellung von (sprachlicher) Identität und Gruppenzusammengehörigkeit aufgreift und der Kurzspielfilm „Schwitzen“ von Iris Blauensteiner, Caroline Steinbrecher, Daniela Praher u.a. über das Erwachsenwerden an der Peripherie.

Die Komposition „Judith“ von Judith Unterpertinger für Stimme, Fagott, Viola da Gambe, Clavichord und Video wurden ebenso gefördert, wie „Nachhall“, ein Raumkonzert für die außergewöhnliche Akustik der Kirche St. Theresia in Linz, des Ensembles Ritornell von Richard Eigner und der Konzertzyklus „Orgel Plus 2013“ in der Domkirche St. Pölten.

Elisabeth Altenburg, Carola Dertnig, Roland Kollnitz und Heike Schäfer waren in diesem Jahr eingeladen, für die „Zacherlfabrik“ Werke zu schaffen, der Otto Mauer Fonds unterstützte die Ausstellungen und Konzerte.

„Halkyonische Tage“, eine Gruppenausstellung von Cornelia Dorfer, Teresa Fellinger, Herwig Kerschner und Evalie Wagner in der Martin-Luther-Kirche in Linz und die Veranstaltungsreihe „Arche am Grundlsee“ wurden 2013 ebenfalls unterstützt.

In der Fastenzeit förderte der Otto Mauer Fonds die Raum-Klang-Licht-Installation „Die Vierhundertzwanzig Kinder“ in der Krypta der Linzer Ursulinenkirche und das Fastentuch „Sternennebel“ von Caroline Heider für die Stadtpfarrkirche Eferding.

Im Bereich der Neugestaltung von Kirchenräumen wurde die künstlerische Neugestaltung der Pfarre Heiligenberg (OÖ) des Künstlerduos Elisabeth Kramer/Simon Hipfl und die Neugestaltung der Kapelle im Wiener Hanuschkrankenhaus als kreisrunden Communio-Raum von Leo Zogmayer finanziell unterstützt.

Für ihre nächsten Projekte konnten Anna Ceeh & Iv Toshian, Siegfried A. Fruhauf, Franz Koppelstätter, Roman Pfeffer sowie Esther Strauß Zusagen gemacht werden.

Im wissenschaftlichen Bereich wurden die interdisziplinäre Sommerakademie des Österreichischen Studienförderungswerks PRO SCIENTIA zum Thema „Revolution“, die Gesprächswoche des Forums St. Stephan „Utopien“ und die Herausgabe des Tagungsbandes „Das Autonome Subjekt?“ gefördert.

Die einzelnen Projekte wurden mit 500 bis 15.000 Euro teilfinanziert.

Projektförderungen 2012

Neben der jährlichen Vergabe des Msgr. Otto Mauer Preises fließt der weitaus größte Teil der Mittel des Otto Mauer Fonds in die Förderung aktueller Projekte in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Theater, Wissenschaft, Erziehung und Erwachsenenbildung. Folgende Projekte wurden u.a. 2012 von Otto Mauer Fonds unterstützt:

In der Fastenzeit spannte sich die riesige Bildinstallation von Julia Bornefeld „Burning Supper“, eine Nachstellung von da Vincis Abendmahl, in der züngelnde Flammen über den langen Tisch ziehen, über den Hochaltar im Innsbrucker Dom St. Jakob.
Unter dem Titel „Freeze, der Elch im Supermarkt“ waren 2012 Dioramen und Stillleben von Steinbrener/Dempf im Naturhistorischen Museum Wien zu sehen.

In die Zacherlfabrik , eine ehemalige Insektenpulverfabrik im 19. Wiener Gemeindebezirk, die seit 2006 in Zusammenarbeit mit dem Otto Mauer Fonds bespielt wird, wurden in diesem Jahr u.a. Caroline Heider, Katharina Klement, Wilhelm Scheruebl und Markus Wilfling eingeladen, um den magischen Ort mit seiner orientalisch inspirierten Architektur und das dort im 19. Jahrhundert hergestellte Mottenpulver in ihrer jeweiligen spezifischen Formensprache zu thematisieren.

Mit dem Kulturfestival sicht:wechsel 2012 des Vereins Integrative Kulturarbeit finanzierte der Otto Mauer Fonds Kunst von Menschen mit Beeinträchtigung und unterstützte erneut die Veranstaltungsreihe „Arche am Grundlsee“ im Jahr ihres 25. Jubiläums sowie Herbert Steineckers Fotografieausstellung „Ticha und Umgebung“.

Regula Dettwiler, Robert Jelinek, Barbara Sturm und Anita Witek wurden bei ihren Buchprojekten ebenso teilfinanziert wie eine Publikation über Friedl Kubelka/Friedl vom Gröller und die Herausgabe von Carola Dertnigs Sammelpublikation zu Lehre und Forschung in der Performancekunst.
Neben diesen Dokumentationen künstlerischer Arbeit fördert der Otto Mauer Fonds auch die praktische Umsetzung von Projekten, z.B. Lilo Nein bei ihrer Performance „To Insist on Performance“, die Literaturperformance „Stille“ im Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz und Constanze Ruhm bei der Realisierung der filmischen Installation „Trailer Park“. Auch Ruth Kaaserer wurde bereits eine Zusage für ihr nächstes Projekt gegeben.

Im Kontext des interreligiösen Dialogs subventionierte der Otto Mauer Fonds die Tagung „Das Judentum in der christlichen Bildkunst“ des Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit und die Vergabe des Kurt Schubert Gedächtnispreis für interreligiöse Verständigung sowie die Publikation zur Geschichte der jüdischen Landgemeinde von Weitersfeld/Schaffa von Alfred Damm.

Im wissenschaftlichen Bereich wurden die interdisziplinäre PRO SCIENTIA Sommerakademie zum Thema „Irrtum“, die Gesprächswoche des Forums St. Stephan „Generationengerechtigkeit“, das Symposion „Das Autonome Subjekt“ und die Herausgabe des Tagungsbandes „Welternährung“ gefördert.

Die einzelnen Projekte wurden mit 500 bis 15.000 Euro gefördert.

Projektförderungen 2011

Der Klangkünstler Michael Moser inszenierte in der Minoritenkirche Krems-Stein Klangkunst als Raumkunst, indem er raumgreifende Flächenobjekte aus Glas im Kirchenraum mit einer Klanginstallation verknüpfte.

Heng Zhi aus China stellte Unterschiede und Gemeinsamkeiten der östlichen und westlichen Kulturen zur Diskussion, im speziellen setzte sie sich mit der Esskultur „Stäbchen oder Besteck?“ auseinander. Ihr „Wassertisch-Objekt“ war in der Wiener Jesuitenkirche zu sehen.

Das „Puppenspiel mit echten Menschen“ „The Comical History of the Jew of Venice“, eine Produktion des Jüdischen Theater Austria, widmete sich der Erforschung und Interpretation sowie der künstlerischen Gestaltung und öffentlichen Diskussion der Figur des Juden in Shakespeares „Der Kaufmann von Venedig“.

Oswald Putzer hat in seinem Projekt „Extendet Apartment. Zellteilung im urbanen Raum“ Alltagsmöbel der systematischen Zerlegung unterworfen und diesen skulpturalen Prozess fotographisch dokumentiert.

Elisabeth Grübl, Ricarda Denzer und Beatrix Dreux wurden bei der Veröffentlichung ihrer Werkkataloge finanziell unterstützt.

Seit 2006 werden in der sogenannten Zacherlfabrik in Zusammenarbeit mit dem Otto Mauer Fonds, KünstlerInnen und MusikerInnen eingeladen, speziell für das Industriedenkmal Kunstwerke zu schaffen, um damit die ortspezifische Situation zu reflektieren. In der im orientalischen Stil erbauten Insektenpulverfabrik im 19. Wiener Gemeindebezirk waren im heurigen Jahr u.a. Arbeiten von Franz Josef Altenburg, Maria Bußmann, Werner Feiersinger und Maria Hahnenkamp zu erleben.

Im wissenschaftlichen Bereich wurden die Gesprächswoche des Forums St. Stephan „Sprache und Kommunikation“ sowie die PRO SCIENTIA Sommerakademie „Entwicklung“ gefördert.

Die Förderungshöhe der angeführten Projekte lag zwischen 1.000 und 15.000 Euro.