Msgr. Otto Mauer Preis 2020 Barbara Kapusta

Der Otto Mauer Fonds vergibt den mit 11.000 Euro dotierten Preis heuer zum 40. Mal. Prämiert wird das gesamte bisherige Werk einer Künstlerin oder eines Künstlers unter 40 Jahren. Diesjährige Preisträgerin ist die in Wien lebende und arbeitende Künstlerin Barbara Kapusta.

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Presseinformation Msgr. Otto Mauer Preis 2020
Barbara Kapusta Biographie
Künstlerisches Werk Barbara Kapusta

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Barbara Kapusta
Empathic Creatures, 2018
HD Video, 6:44 min, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

Preisverleihung
Der Preis wird von Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, am Mittwoch, den 9. Dezember 2020 an Barbara Kapusta übergeben.

Vom 05. Februar bis 16. März 2021 präsentiert die Msgr. Otto Mauer Preisträgerin 2020 Barbara Kapusta im JesuitenFoyer, Bäckerstraße 18, 1010 Wien, ausgewählte Arbeiten. Die Eröffnung findet am Donnerstag, den 04. Februar 2021 um 19.30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten: Montag und Dienstag 17 – 19 Uhr, Sonntag 12 – 13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: T +43 699 11 44 1567.

Begründung der Jury
Die Jury des Msgr. Otto Mauer Preises 2020 bestehend aus Alfredo Barsuglia (Msgr. Otto Mauer Preisträger 2019), Maria Bussmann (Künstlerin, Kuratorin und Professorin, Universität für angewandte Kunst Wien), Rainer Fuchs (Stellvertretender Direktor und Ausstellungsleiter, mumok museum moderner kunst stiftung ludwig wien) Johanna Schwanberg (Direktorin, Dom Museum Wien) und Gustav Schörghofer SJ entschied, den diesjährigen Msgr. Otto Mauer Preis Barbara Kapusta zuzuerkennen.

Barbara Kapusta lotet in ihren objekthaften, installativen, textbezogenen und filmischen Arbeiten aktuelle Fragen zum Verhältnis von körperlicher Identität und einer von Technologie dynamisiertengesellschaftlichen Umwelt aus. Körperlichkeit wird dabei als ein durchlässiges und verformbares Medium erkennbar, das durch ökologische Desaster von Fragmentierung und Fremdbestimmung bedroht ist, aber zugleich auch ein widerständiges, selbstbestimmtes Potenzial besitzt, das sich dem Zugriff von außen in einer technohumanen Welt durch eigene Transformationen und Faltungen zu widersetzen vermag. Körperliches gewinnt in ihren Arbeiten zeichenhafte Gestalt und umgekehrt entpuppen sich Sprache, Text und Schrift als sinnliche anthropomorphe Motive, die sich in Räume einschreiben oder in Form eigenständiger literarischer Publikationen existieren. Gegen eine in dualen und polarisierenden Kategorien gefangene und erstarrte Weltsicht entwirft Kapusta damit Szenarien fließender Übergänge voller hybrider Gestalten. Dass und wie sich äußere Einflüsse und ökologische Desaster in unsere Körper einschreiben und unsere Widerständigkeit auf die Probe stellen ist eines der Grundthemen Kapustas Arbeit, die nun gerade – ohne ihr Zutun – eine Art pandemischen Schub erfährt.

In den vergangenen 40 Jahren waren insgesamt rund 100 prominente VertreterInnen aus dem zeitgenössischen Kunstbereich – KünstlerInnen, KuratorInnen, MuseumsdirektorInnen und JournalistInnen – in der alljährlich wechselnden Jury vertreten.

Weitere Ausstellungen und Aktivitäten, in denen Barbara Kapusta präsent ist:
Organisiert vom mumok museum moderner kunst stiftung ludwig wien findet von Mittwoch, den 11. November 2020 um 19 Uhr bis Freitag, den 13. November 2020 um 19 Uhr ein Online-Streaming unter dem Titel „Feminism Against Family“ kuratiert von Rose-Anne Gush, Barbara Kapusta, Sophie Lewis statt. Zu sehen sind: Martha Rosler, „Born to Be Sold: Martha Rosler, Reads the Strange Case of Baby $/M, With Paper Tiger Television“, 1988, 35 min; Maria Lassnig, „Soul Sisters. Bärbl“, 1974/1979, 5 min; Annette Kennerley, „Norrie“, 1997, 21 min; Tala Madani, „The Womb“, 2019, 3 min. Online-Streaming unter
www.mumok.at

Ergänzend zur Filmreihe findet am Freitag, den 13. November 2020 um 19 Uhr ein Vortrag von Sophie Lewis, Autorin von „Full Surrogacy Now: Feminism Against Family“ (2019) statt. Anschließend diskutieren Rose-Anne Gush, Barbara Kapusta und Sophie Lewis zum Thema; Um Anmeldung wird gebeten unter www.eventbrite.com

Ab Samstag, den 5. Dezember 2020 sind von 12 bis 19 Uhr Arbeiten von Barbara Kapusta in der Einzelausstellung „The Leaking Bodies Series“ (Dauer: 06. Dezember 2020 – 23. Januar 2021) bei Gianni Manhattan, Wassergasse 14, 1030 Wien zu sehen. Im Rahmen von Galerienbesuchen im Halbstundentakt kann die Ausstellung besucht werden. Anmeldung erforderlich unter www.giannimanhattan.com

Weiters ist im Rahmen einer Gruppenausstellung unter dem Titel „New Views on Same-Olds“ (Dauer: bis 05. Jänner 2021) im Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien eine Arbeit von Barbara Kapusta zu sehen. Die Ausstellung zeigt verschiedene künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Loop und der ihm inhärenten Ambivalenz zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen Ausweglosigkeit und Aufbruch. Zurzeit ist die Ausstellung aufgrund der COVID-19-Schutzmaßnahmen bis Ende November geschlossen und wird sobald es eine Lockerung der Maßnahmen erfolgt wieder geöffnet. Weitere Informationen dazu, auch die Bekanntgabe einer eventuellen Verlängerung der Ausstellung, unter www.akbild.ac.at

Msgr. Otto Mauer Preis
Seit 1981 verleiht der Otto Mauer Fonds der Erzdiözese Wien den Msgr. Otto Mauer Preis für bildende Kunst. Der Fonds wurde von Kardinal Dr. Franz König und dem Erben Msgr. Otto Mauers, Prälat Dr. Karl Strobl, gegründet. Aufgabe der Einrichtung ist es, das besondere Anliegen von Monsignore Otto Mauer, den Dialog zwischen Kirche, Kunst und Wissenschaft lebendig zu halten und weiterzuführen.

In den vergangenen 38 Jahren waren insgesamt rund 100 prominente VertreterInnen aus dem zeitgenössischen Kunstbereich – KünstlerInnen, KuratorInnen, MuseumsdirektorInnen und JournalistInnen – in der alljährlich wechselnden Jury vertreten.

Bisherige PreisträgerInnen
Folgende KünstlerInnen haben den Msgr. Otto Mauer Preis für bildende Kunst erhalten:
Alfred Klinkan (1981), Gottfried Mairwöger (1982), Erwin Bohatsch (1983), Erwin Wurm (1984), Gunter Damisch (1985), Franz West (1986), Gustav Troger (1987), Peter Kogler (1988), Brigitte Kowanz (1989), Christoph Luger (1990), Martin Walde (1991), Lois Renner (1992), Heimo Zobernig (1993), Tobias Pils (1994), Maria Hahnenkamp (1995), Otto Zitko (1996), Aglaia Konrad (1997), Gregor Zivic (1998), Manfred Erjautz (1999), Florian Pumhösl (2000), Michael Kienzer (2001), Dorit Margreiter (2002), Simon Wachsmuth (2003), Esther Stocker (2004), Jun Yang (2005), Bernhard Fruehwirth (2006), Ursula Mayer (2007), Isa Rosenberger (2008), Siggi Hofer (2009), Katrina Daschner (2010), Kamen Stoyanov (2011), Ralo Mayer (2012), Luisa Kasalicky (2013) Nilbar Güreş (2014), Catrin Bolt (2015), Andreas Fogarasi (2016), Toni Schmale (2017) Anna Witt (2018) und Alfredo Barsuglia (2019).

Otto Mauer Fonds Projektförderung 2020
Neben der jährlichen Vergabe des Msgr. Otto Mauer Preises fließt der weitaus größte Teil der Mittel des Otto Mauer Fonds in Projektförderungen in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Theater, Wissenschaft und Erwachsenenbildung. 2020 wurden u.a. folgende Projekte vom Otto Mauer Fonds unterstützt:

Die Ausstellung „Komplizenschaft 2“ im Kunstvereins Eisenstadt von Alfredo Barsuglia (Msgr. Otto Mauer Preisträger 2019) und Peter Sandbichler, die Ausstellung „Queer Anatomy“ von The Dodo Project. Büro für Ausstellung in einem ehemaligen Psychiatriegebäude, die Ausstellung von Raimund Pleschberger und Ulrike Königshofer im Kunstraum Super und die Notgalerie Seestadt.

Von den eingereichten Filmprojekten wurden für eine Förderung ausgewählt: die filmische Auseinandersetzung mit Naturparks von Lisa Kortschak, ein Dokumentarfilm über revolutionäre ChristInnen von Cristina Yurena Zerr, die Filmprojekte von Anna Barfuss und Alisa Frischholz sowie der Film „Stille Post“ von Brigitta Kanyro, der eine rumänische alleinerziehende Mutter zeigt, die mithilfe der Tochter als Dolmetscherin versucht, eine Wohnung zu bekommen. Die Videoinstallation „CareNomadInnen“ von Katarina Csanyiova thematisiert die Situation slowakischer Pflegerinnen in Österreich. Mit weiblichen Vorbildern zur Identitätsbildung beschäftigt sich Karin Fisslthaler in ihrem geförderten Projekt und zum „Weltfrauentag 2021“ wird die Performance an der Wirtschaftsuniversität Wien über Margarethe Ottillinger unterstützt.

Im Bereich sozial-künstlerischer Projekte förderte der Otto Mauer Fonds die neue Theaterproduktion von „Kreativ am Werk“ und ein pastorales Projekt mit „mobilen Bausteinen“ in den Kapellen der Pflegeheime der Caritas.
Finanziell unterstützt wurden darüber hinaus das mobile Ausstellungsdisplay „Daihatsu-Rooftop-Gallery“ von Peter Fritzenwallner, die Installation „Avantgarden“ von Evalie Wagner im Botanischen Garten der Universität Wien, eine App „The working Body as an archive“ von Veronika Burger, die mobile Forschungsstation „Sharing change“ von Stephanie Winter, eine Performance Lecture zur Reichskrone von Sophie Anna Stadler und Yul Koh sowie die Performance „If a bee falls in a forest“ von Asher O’Gorman im WUK und die Veranstaltungsreihe „JOMO – Joy of Missing Out” von Julia Bugram. Für ihre nächsten Projekte konnten Nathalie Koger, Steinbrener/Dempf & Huber sowie Peter Kozek eine finanzielle Zusage gemacht werden.

Gefördert wurden die Werkkataloge von Sigrid Friedmann und Anne Glassner, die Publikation „Eden“ von Christiane Peschek und das Fotobuch von Marlis Reissert. Ebenso eine Publikation von Christoph Weber in Kooperation mit KünstlerInnen in Jerusalem und ein Buch von Jakob Frühmann über christlichen Antimilitarismus;
Im wissenschaftlichen Bereich wurde im Jahr 2020 das interdisziplinäre Österreichische Studienförderungswerk PRO SCIENTIA finanziell unterstützt; ebenso die Gesprächswoche des Forums St. Stephan „Ethik in einer globalisierte Welt“, die Gesprächsreihe „Zwischen“ im Keplersalon Linz und die Vernetzungsveranstaltung „Macht euch die Erde untertan? Endliche Erde und Menschenbild“ zum Themenbereich Klimawandel.

Die einzelnen Projekte wurden mit 500 bis 10.000 Euro teilfinanziert

Organisation
Otto Mauer Fonds
MMag. Lisa Simmel MA, Geschäftsführerin
Währinger Straße 2–4, 1090 Wien
T 0043 1 51 552 DW 5103
E office@otto-mauer-fonds.at

Presse
Christina Werner
T 0043 1 524 96 46 DW 22
E werner@kunstpresse.at

Weitere Informationen unter:
www.barbarakapusta.net
www.giannimanhattan.com

Videolinks 2016 – 2020, Barbara Kapusta
https://vimeo.com/barbarakapusta

Im Rahmen der Berichterstattung zum MSGR. OTTO MAUER-PREISTRÄGERIN 2020 ist das Fotomaterial honorarfrei unter Beachtung der neben dem Bild genannten Herstellerbezeichnung verwendbar. Durch Klicken auf die Bilder gelangen Sie zu den Fotos in Originalgröße.

Barbara_Kapusta, Portrait
Foto: Marie Haefner
Courtesy Gianni Manhattan und
Barbara Kapusta

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Barbara Kapusta
The Giant, 2018
Ausstellungsansicht
Gianni Manhattan, 2018
Foto: Simon Veres, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

02_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
Imagine Solidarity, 2018
Acrylglas, polierter und gewachster Stahl, schwarzes Vinyl, 78x92x57 cm
Foto: Simon Veres, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

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Barbara Kapusta
Tentacle, 2018
Porzellan, hellblaues Pigment,
polierter und gewachster Stahl,
Gummi, 37×10×7 cm
Hand, 2018 Porzellan, hellblaues Pigment, transparente Glasur, Kupferlüster, polierter und gewachster Stahl, Gummi, 42×12×17 cm
Foto: Simon Veres, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

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Barbara Kapusta
The Leaking Bodies, 2020
3-Kanal-Videoinstallation, 06:00 min, Sound, Loop, CGI-Animation
Foto: Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta


05_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
The Leaking Bodies, 2020
3-Kanal-Videoinstallation, 06:00 min, Sound, Loop, CGI-Animation
Foto: Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

06_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
As Many Holes and Folds as Can Be, 2019 Schwarzes Vinyl, Maße variabel Ausstellungsansicht, ACF London, 2020
Foto: Rob Harris, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

07_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
Ausstellungsansicht Dangerous Bodies
Kunstraum London, 2019
Foto: Tim Bowditch, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

08_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
Dangerous Bodies, 2019
HD Video, 07:00 min Ausstellungsansicht Dangerous Bodies, Kunstraum London, 2019
Foto: Tim Bowditch, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

09_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
Empathic Creatures, 2018
HD Video, 6:44 min, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

10_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
Empathic Creatures, 2018
HD Video, 6:44 min, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

11_Barbara_Kapusta_OMP_2020
Barbara Kapusta
Leaking Body, 2020
Roter Ton, transparente Glasur, Platinlüster, 34×22,5×10,5 cm
Foto: kunstdokumentation.com, Courtesy Gianni Manhattan und Barbara Kapusta

Im Rahmen der Berichterstattung zur MSGR. OTTO MAUER-PREISTRÄGERIN 2020 ist das Fotomaterial honorarfrei unter Beachtung der neben dem Bild genannten Herstellerbezeichnung verwendbar. Durch Klicken auf die Bilder gelangen Sie zu den Fotos in Originalgröße.

Archiv

Preisträger 2019 ALFREDO BARSUGLIA

Preisträgerin 2018 ANNA WITT

Preisträgerin 2017 TONI SCHMALE

Preisträger 2016 ANDREAS FOGARASI

Preisträgerin 2015 CATRIN BOLT

Preisträgerin 2014 NILBAR GÜRES

Preisträgerin 2013 LUISA KASALICKY

Preisträger 2012 RALO MAYER

Msgr. Otto Mauer Preis 2019

In Weiterführung der Anliegen Msgr. Otto Mauers (1907-1973), der durch sein Engagement für zeitgenössische Kunst und junge KünstlerInnen internationale Anerkennung gefunden hat, verleiht der Otto Mauer Fonds Ende des Jahres zum neununddreißigsten Mal den Msgr. Otto Mauer-Preis für bildende Kunst (Malerei, Grafik, Skulptur, Objekte, Installationen, Neue Medien). Der Preis ist mit € 11.000,- dotiert und mit einer Ausstellung der Preisträgerin/des Preisträgers im JesuitenFoyer, 1010 Wien, (entfällt 2019 aufgrund von Umbauarbeiten) sowie umfangreicher Pressearbeit verbunden.

Bisher wurde der Msgr. Otto Mauer-Preis verliehen an:
Alfred Klinkan (1981), Gottfried Mairwöger (1982), Erwin Bohatsch (1983), Erwin Wurm (1984), Gunter Damisch (1985), Franz West (1986), Gustav Troger (1987), Peter Kogler (1988), Brigitte Kowanz (1989), Christoph Luger (1990), Martin Walde (1991), Lois Renner (1992), Heimo Zobernig (1993), Tobias Pils (1994), Maria Hahnenkamp (1995), Otto Zitko (1996), Aglaia Konrad (1997), Gregor Zivic (1998), Manfred Erjautz (1999), Florian Pumhösl (2000), Michael Kienzer (2001), Dorit Margreiter (2002), Simon Wachsmuth (2003), Esther Stocker (2004), Jun Yang (2005), Bernhard Fruehwirth (2006), Ursula Mayer (2007), Isa Rosenberger (2008), Siggi Hofer (2009), Katrina Daschner (2010), Kamen Stoyanov (2011), Ralo Mayer (2012), Luisa Kasalicky (2013), Nilbar Güres (2014), Catrin Bolt (2015), Andreas Fogarasi (2016), Toni Schmale (2017) und Anna Witt (2018).
Im Interesse der Fortführung der Sammlung Otto Mauer im Dom Museum Wien beabsichtigt der Otto Mauer Fonds eine repräsentative Arbeit der Preisträgerin/des Preisträgers zu erwerben.

Die Jury für den Msgr. Otto Mauer Preis 2019 besteht aus Catrin Bolt, Ursula Hübner, Günther Oberhollenzer, Johanna Schwanberg und Gustav Schörghofer SJ.

In der Zeit von 7.–9. Oktober 2019 besteht die Möglichkeit, Bewerbungen für den Preis, der eine Anerkennung für das bisher geschaffene Werk des prämierten Künstlers/der prämierten Künstlerin sein soll, einzureichen. Bewerben können sich österreichische StaatsbürgerInnen und italienische StaatsbürgerInnen deutscher Sprache, geboren in der Provinz Bozen, sowie Personen, deren ordentlicher Wohnsitz sich seit mindestens fünf Jahren in Österreich befindet. Die BewerberInnen dürfen am 31. Dezember 2019 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (d.h. Geburtsjahrgang 1980 und jünger); bewerben sich mehrere KünstlerInnen gemeinsam als Gruppe, so darf kein Mitglied dieser Gruppe dieses Alterslimit überschreiten. Jede Bewerbung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.

Einzureichen ist eine Dokumentation, die eine Beurteilung des bisherigen künstlerischen Schaffens ermöglicht (Kataloge, Fotos, Texte, Videos; keine Originale) sowie ein Lebenslauf mit Foto der Künstlerin/des Künstlers. Diese Unterlagen sind mit Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und der Aufschrift „Msgr. Otto Mauer-Preis 2019“ zu versehen und vom 7.-9. Oktober 2019 in der Zeit von 10-13 und 16-17.30 Uhr abzugeben oder per Post einzusenden, wobei diese Sendungen spätestens am Mittwoch, den 9. Oktober 2019 eingelangt sein müssen.
Der Otto Mauer Fonds übernimmt keine wie immer geartete Haftung für die eingereichten Unterlagen. Die eingereichten Unterlagen bilden die Grundlage für die Beurteilung durch die Jury. Erscheint kein Werk als preiswürdig, so wird kein Preis verliehen.

Die Dokumentationen sind einzureichen bei:
Otto Mauer Fonds,
p. A. Otto Mauer Zentrum
Währinger Straße 2-4
A-1090 Wien

Der Preis wird von Nikolaus Krasa, Generalvikar der Erzdiözese Wien, am Mittwoch, den 4. Dezember 2019 um 19.30 Uhr vergeben. (Der Ort wird demnächst bekannt gegeben.)

Die eingereichten Unterlagen können am
Montag, 25. November 2019 von 15-19 Uhr und am
Dienstag, 26. November 2019 von 10-14 Uhr

in den Räumlichkeiten des Otto Mauer Zentrums, Währinger Straße 2-4, 1090 Wien abgeholt werden.
Eine Abholung durch Dritte ist möglich.
Bitte die Übernahmebestätigung bei der Abholung mitbringen.

Auf ausdrücklichen Wunsch können Unterlagen auf Kosten der/des Einreichenden per Post (Nachnahme) an die bei der Einreichung angegebene Adresse retourniert werden.
Nicht abgeholte oder vereinbarungsgemäß rückgesendete Unterlagen werden nach dem 31. Dezember 2019 vernichtet.

Archiv

Preisträgerin 2018 ANNA WITT

Preisträgerin 2017 TONI SCHMALE

Preisträger 2016 ANDREAS FOGARASI

Preisträgerin 2015 CATRIN BOLT

Preisträgerin 2014 NILBAR GÜRES

Preisträgerin 2013 LUISA KASALICKY

Preisträger 2012 RALO MAYER