Lebenslauf Msgr. Otto Mauer

1907 in Brunn/Gebirge als Sohn eines Sparkassenbeamten geboren. Bereits als Realschüler in der Bundesleitung von Neuland tätig.
1926 Eintritt in das Wiener Priesterseminar, im ständigen Kontakt mit Neuland und dessen Begründer, Karl Rudolf und Michael Pfliegler.
1931 Priesterweihe im Wiener Stephansdom
1931–
1939
in verschiedenen Pfarren als Kaplan und Religionslehrer beschäftigt.
1938 Unterrichtsverbot durch die SS. Referent des Seelsorgeamtes für religiöse Kultur und der Akademikerseelsorger in Wien. Während der NS-Zeit mehrmals verhaftet und mit Predigtverbot belegt. Von Kardinal Innitzer und Prälat Rudolf geschützt.
1946–
1954
Geistlicher Assistent der Katholischen Aktion Österreich, bei deren Aufbau er maßgeblich beteiligt ist. Mitherausgeber der Monatsschrift für Religion und Kultur »Wort und Wahrheit«.
1947 Geistlicher Assistent des Katholischen Akademikerverbandes und des Katholischen Bildungswerkes.
1952 Katholikentag »Freiheit und Würde des Menschen«, entscheidend von Otto Mauer gestaltet. Am Heldenplatz findet sich eine Viertelmillion Menschen ein.
1954 Domprediger zu St. Stephan/Wien Eröffnung der Galerie (nächst) St. Stephan mit Zeichnungen von Herbert Boeckl. In der Folge intensive Ausstellungstätigkeit, Kunstgespräche, Diskussionen. In den 60er-Jahren rege Vortragstätigkeit Otto Mauers im In- und Ausland. Vorbereitung auf die Wiener Diözesansynode.
1965 Gründung des Stiftungsfonds Pro Oriente durch Kardinal König. Otto Mauer ist Vorstandsmitglied, arbeitet im Rundfunk, ist im Vorstand des Pastoralamts, Geistlicher Assistent der Katholischen Journalisten u.v.m.
1973 stirbt Otto Mauer unerwartet und wird nach feierlicher Aufbahrung im Wiener Stephansdom in Brunn/Gebirge begraben.